Vorwort
| Die pädagogische Grundkonzeption unserer Schule |
Die zentrale Aufgabe des Schulprogramms ist es nach unserem Verständnis, in einem andauernden, sich selbst auch immer erneut reflektierenden Prozess ein pädagogisches Konzept für unsere Schule stetig weiter zu entwickeln. Dies geschieht auf der Basis der vorgegebenen Richtlinien und Lehrpläne unter Berücksichtigung der vorhandenen Rahmenbedingungen in gemeinsamer Entwicklungsarbeit der Lehrer, Schüler und Eltern sowie anderer personeller und sachlicher Ressourcen unserer Schule.
Dieser Prozess führt zu gemeinsam getragenen Vereinbarungen aller in der Schule anzutreffenden Gruppen: aus Betroffenen werden auf diese Weise Beteiligte.
Der prozessuale Charakter der Arbeit am Schulprogramm beinhaltet, dass ein jeweils erreichter Zwischenstand immer nur als Momentaufnahme zu verstehen ist. Unser Schulprogramm bleibt also jederzeit revidierbar und braucht deshalb die regelmäßige Überprüfung des Erreichten, zumal es nicht alles an und in unserer Schule festlegen will und kann.
Was sollen/können die hier zusammengestellten Beschreibungen nun leisten? Allen an unserer Schule Beteiligten ermöglichen sie Vergleiche zwischen Anspruch und selbst erfahrener Wirklichkeit. Sie fördern Transparenz, helfen Defizite zu erkennen und damit Wege zur Korrektur zu eröffnen. Sie bieten Eltern wie Schülern Hilfen bei der Orientierung für die Schullaufbahn und möglicherweise auch für das Einfordern von Ansprüchen. Für die Lehrer ergeben sich Informationen über Bereiche, die so vielleicht nicht immer unmittelbar im Bewusstsein sind. Einer interessierten Öffentlichkeit werden konzeptionelle Einblicke möglich. Für die Schulaufsicht schließlich wird der Entwicklungsstand der Arbeit am Schulprogramm dokumentiert.