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Der Tag der offenen Tür 2012

Wenn die Schüler des Konrad-Adenauer Gymnasiums auch am Samstag in die Schule müssen und hunderte Eltern mit ihren Kindern ihnen dabei zusehen dürfen, dann kann das nur einen Grund haben: Der „Tag der offenen Türe“ findet statt.

Während die Schüler zu ihren Unterrichtsräumen eilten, begann für die zukünftigen Gymnasiasten und deren Eltern der Tag in der Aula, wo sie gespannt auf den Beginn der Veranstaltung warteten. Als die Aula schließlich restlos gefüllt war, wurde es so warm, dass niemand mehr an die winterlichen Minusgrade draußen glauben konnte. Die Begrüßung lieferte die Instrumentenklasse 6a unter der Leitung von Markus Pytlik in Form eines Walzers von Dimitri Schostakowitsch. Die Musikklasse 6a
Damit die jetzigen Viertklässler auch etwas zu tun hatten und da „das Kerngeschäft von Schule immer noch Unterricht ist“, wie der Schulleiter Hans-Joachim Claas anmerkte, wurden die Schüler von einigen Lehrern zum „Mitmach-Unterricht“ mitgenommen. Eine Gruppe ging beispielsweise mit der Lehrerin Sandra Jungblut in den Englischunterricht. Das Thema war "Birthday". Die Schüler lernten mit dem Overheadprojektor, auf dem sie Bilder den passenden englischen Wörtern zuordnen sollten. Neben den Viertklässlern saßen einige Kinder einer 5. Klasse, die den Neuen die erste Scheu vor dem "großen Unbekannten" nehmen sollten. Um sie schon mal auf den zukünftigen Englischunterricht vorzubereiten, sprach die Lehrerin nur Englisch. Es herrschte etwas Verwirrung und viele Fragen, wie zum Beispiel: "Wie heißt das denn auf Englisch?" und ,"Wie wird das ausgesprochen?", schallten durch den Raum.
KunstausstellungWährend die neuen Schüler in ihren Klassen schon mal ordentlich schwitzen durften, beantwortete die Koordinatorin der Erprobungsstufe Brigitte Reiner die Fragen der Eltern. Nachdem die Schüler ihren ersten Unterricht am Gymnasium überstanden hatten und der erste Wissensdurst der Eltern gestillt wurde, konnten sie sich nun über die unterschiedlichen Fächer, die auf dem Konrad-Adenauer-Gymnasium angeboten werden, informieren. Die verschieden Sprachkurse hatten zu diesem Zweck ihre Stände im Foyer des B-Gebäudes aufgebaut, um die Interessenten mit Informationen und kleinen aus dem betreffenden Land stammenden Leckereien zu versorgen. Außerdem boten Oberstufenschülerinnen Waffeln mit Puderzucker oder Sahne an, um aus dem Erlös den Abiball besser finanzieren zu können.
Auch im A-Gebäude gab es einiges zu bestaunen: So experimentierten der Physik- und der Chemieleistungskurs vor den Augen zahlreicher staunender Kinder und zwei verschiedene Kunstkurse stellten ihre Projekte vor. Parallel zu den Ständen und Ausstellungen spielte die Schach-AG mit ihren Partnern aus aller Welt vor den Augen der Besucher Online-Schach. Jakutien (Russland) und die Station in der Antarktis, die über 8000 Kilometer entfernt ist, waren beispielsweise vertreten. So konnten am Ende des Schultages alle Besucher vollgepackt mit Broschüren und Informationsblättern sich wieder auf ihren eisigen Weg nach Hause begeben.

Jan Schulte (12), Carmen Kühn (6a), Sophie Sprengel (6a)

 
 
 
 
 
                    
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